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Evidenzbasierte Physiotherapie bei idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS)

Evidenzbasierte Physiotherapie bei idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS)

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Hintergrund: Das fruher Morbus Parkinson genannte idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) gilt in Nordamerika und Europa als zweithaufigste neurodegenerative Erkrankung nach Alzheimer. Es betrifft motorische und nicht motorische Funktionskreislaufe, die in komplexen kortikothalamokortikalen Loops moduliert werden. Motorisch kommt es bei dieser Bewegungsstorung unter anderem zu uberschiesender bzw. verminderter Willkurmotorik, die im Verlauf zunehmend schwerer kontrolliert werden kann. Ziel/Methode: Die Arbeit gibt einen Uberblick uber die aktuellen Studienergebnisse zu evidenzbasierter Physiotherapie bei IPS. Ergebnisse: Zur Erhaltung der mobilen Selbststandigkeit der Patienten sollte die evidenzbasierte Physiotherapie ihren Schwerpunkt auf Cueing, Schulung motorischer Strategien, Geh- und funktionelles Training von Kraft, Ausdauer und Gleichgewichtssinn legen. Schlussfolgerung: Die heutige Studienlage zeigt, mit welchen signifikanten Effekten eine evidenzbasierte Physiotherapie rechnen kann, sofern sie sich auf aktivierende Trainingsverfahren und hohe Behandlungsfrequenz stutzt.

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