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Funktionelle bildgebende Diagnostik bei Demenzen — Brain Mapping des EEG und der evozierten Potentiale (EP)

Funktionelle bildgebende Diagnostik bei Demenzen — Brain Mapping des EEG und der evozierten Potentiale (EP)

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Die spontane (EEG) und reiz-/ereigniskorrelierte elektrische Hirntatigkeit (EP) erfahren wahrend des physiologischen Alterungsprozesses geringfugige Veranderungen. Im Falle des EEG sieht man eine Zunahme an langsamer Tatigkeit, verbunden mit einer Abnahme der dominanten Frequenz in der Grosenordnung von 0,5-1 Hz [12]. Bei den EP sind die altersbedingten Veranderungen, was die exogenen Komponenten anbelangt (VEP, AEP und SEP), vernachlassigbar, gewinnen aber bei den sog. endogenen Wellen (vor allem bei der P300) zunehmend an Bedeutung [7, 10]. Bei den Demenzen (Demenz vom Alzheimer-Typ, Multiinfarktdemenz, M. Pick, Demenz im Rahmen einer Parkinson-Krankheit) uberschreiten die EEG- und EP-Veranderungen das physiologische Mas und weisen auf das Vorliegen einer zentralnervosen Lasion hin [11]. Seit Einfuhrung der Topographie der elektrischen Hirntatigkeit durch Duffy et al. [2] hat sich die Methode so weit etabliert, das nicht nur demenzspezifische topographische Besonderheiten des EEGH und der EP aufgezeigt werden konnen, sondern auch eine verlasliche Differentialdiagnostik gelingt. Im folgenden werden am Beispiel der Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) die topographischen Besonderheiten des EEG und der evozierten Potentiale aufgezeigt. Danach erfolgt eine differentialdiagnostische Abgrenzung gegenuber der Multiinfarktdemenz (MID), der Pickschen Erkrankung, des M. Wilson, der Parkinson-Krankheit, der Parkinson-Demenz und der Pseudodemenz (Depression).

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