Dopaminagonisten im Vergleich — Tabellarische Zusammenstellung und Kommentar
Dopaminagonisten im Vergleich — Tabellarische Zusammenstellung und Kommentar
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Original abstract
Dopaminagonisten stellen heute einen essentiellen Bestandteil in der Therapie der Parkinson-Krankheit dar. Wahrend in den vergangenen Jahren Dopaminagonisten in der Regel im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung in Kombination mit L-Dopa eingesetzt wurden, zeichnet sich heute ein Trend ab zur Anwendung auch im FrUhstadium und auch als Monotherapie, d. h. ohne L-Dopa. Aufgrund des dopaminergen Wirkprinzips fUhrt die gleichzeitige Gabe von L-Dopa zu einer L-Dopa-Einsparung. Alle Dopaminagonisten stimulieren mit unterschiedlicher Selektivitat die D2-Rezeptoren am postsynaptischen Neuron. Im prasynaptischen Neuron kommt es uber eine D2-Autorezeptorstimulation zu einer Reduzierung des Dopaminumsatzes, was potentiell neuroprotektive Wirkungen haben kOnnte. Im Vergleich zu L-Dopa haben Dopaminagonisten ein starkeres Nebenwirkungspotential (Ubelkeit, Erbrechen, Halluzinationen), und aufgrund der langsamen Dosierungs-Titrationsschritte wird die volle Wirkung erst nach 3–11 Wochen erreicht.