Elektronische Vernetzung (Apps, Sensoren) und Telemonitoring
Elektronische Vernetzung (Apps, Sensoren) und Telemonitoring
A plain-language reading has not been prepared for this paper yet.
Original abstract
Von elektronischen Hilfen sind Fitness-Apps durch Forderung einer gesunden Lebensweise zur Pravention geeignet. Mobile EKG-Gerate auf dem Smartphone bewahren sich bei der Sekundarpravention von Patienten mit Herzinfarkt. Diagnose-Apps in Patientenhand sind ohne wissenschaftliche Evidenz. Als organisatorische Hilfen sind der elektronische Arztbrief (eA) sowie die Krankenakte (eKA) und die eSignatur auf dem Vormarsch; die elektronische Patientenakte (ePA) bedarf aber noch der Umsetzung auf eine Gesundheitskarte (eGK) oder das Smartphone. Medizinische Hilfen wie das Telemonitoring von Herz- und Diabetespatienten sowie Apps zum Gleichgewichtstraining oder fur Parkinson-Kranke entlasten den Arztalltag. In der Notfallmedizin sind App-basierte Rettungsdienste und teleneuroradiologische Beratungen anerkannt. Arztliche Online-Beratung kann auch als Zweitmeinung die medizinische Versorgung verbessern. Zukunftsmodelle der elektronischen Vernetzung stutzen sich auf Fortschritte der Sensoren zur Erfassung von Motorik und Vigilanz zur Diagnostik bei Anfallen oder dem Schlafapnoe-Syndrom. Das digitalisierte Krankenzimmer konnte pflegeentlastend sein. Online-gestutzte Interventionen bei Angstpatienten oder neuropsychiatrisches Telemonitoring von Psychosen zeigen in Studien interessante Ergebnisse.