Modelle zum Wirkmechanismus der transkraniellen Magnetstimulation
Modelle zum Wirkmechanismus der transkraniellen Magnetstimulation
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Original abstract
Analog zu den Ausfuhrungen zum Wirkmechanismus der Elektroschockstimulation und der Elektrokrampftherapie bedarf es auch fur den Wirkmechanismus der TMS und rTMS weiterer Forschung. Der bisherige therapeutische Einsatz am Menschen grundet sich also uberwiegend auf den fehlenden Nachweis schwerwiegender Nebenwirkungen oder das Fehlen wirksamer Behandlungsverfahren. Bisher wurden verschiedene physiologische und biochemische Aspekte der TMS an Patienten (George u. Belmaker 2000), an gesunden Probanden (Nahas et al. 2001) und im Tiermodell untersucht (Lisanby u. Belmaker 2000). Beim Menschen sind TMS-induzierte Veranderungen der kortikalen Durchblutung mit der PET (Strafella u. Paus 2001), der SPECT (Conca et al. 2000) und der fMRI (Nahas et al. 2001) beschrieben worden sowie EEG-Veranderungen (Paus et al. 2001b) und insbesondere Anderungen der motorisch evozierten Potenziale (MEP) im motorischen System (Maeda et al. 2000). Untersuchungen zu TMS-induzierten Veranderungen im Liquor wurden bisher nur zu Patienten mit Morbus Parkinson publiziert (Shimamoto et al. 2001).