Schlucktherapie bei neurologischen Erkrankungen
Schlucktherapie bei neurologischen Erkrankungen
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Original abstract
ZusammenfassungSchluckstörungen sind ein häufiges Symptom bei vielen neurologischen Erkrankungen, besonders bei Schlaganfall und M. Parkinson. Die Diagnostik umfasst sowohl die Anamnese und klinische Untersuchung, als auch instrumentelle Methoden wie die fiberoptische endoskopische Schluckuntersuchung (FEES) und/oder die videofluoroskopische Schluckuntersuchung (VFSS). Da nur wenige Grunderkrankungen medikamentös oder durch andere Maßnahmen wie Operationen und/oder Radiochemotherapie behandelt werden können, basiert die Schlucktherapie hauptsächlich auf funktionellen Methoden und Strategien zur Kompensation und Adaptation. Viele dieser Methoden sind inzwischen durch Studien evaluiert und evidenz-basiert. Das Ziel der Interventionen ist es, Dehydratation, Mangelernährung, Aspiration und Aspirationspneumonien zu verhindern, eine orale oder zumindest teilorale Ernährung wieder zu ermöglichen und die Lebensqualität zu steigern. Deshalb sollten Outcome-Erhebungen auf klinisch relevante Parameter abzielen, wie z. B. Ernährungsskalen oder gesundheitsbedingte Lebensqualität.