Die Rolle der Ernährung in der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen
Die Rolle der Ernährung in der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen
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Original abstract
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Rolle unterschiedlicher Ernährungsfaktoren in der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen. Bei neurodegenerativen Erkrankungen handelt es sich um erblich und sporadisch auftretende Erkrankungen, die durch eine fortschreitende Dysfunktion des Nervensystems gekennzeichnet sind. Diese Störungen gehen oft mit psychischen sowie motorischen Symptomen einher. Zu den neurodegenerativen Erkrankungen zählen unter anderem Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Frontotemporale Demenz, Chorea Huntington und Amyotrophe Lateralsklerose. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung gewinnen diese Krankheiten zunehmend an Bedeutung. Neurodegenerative Erkrankungen können durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden. Grundsätzlich unterscheidet man positive und negative Einflussfaktoren: Zu den positiven Faktoren zählen Antioxidantien wie Vitamin A, C, E und Carotinoide. Fische und Öle, reich an ungesättigten FS, zeigen in zahlreichen Studien neuroprotektive Effekte. Besonders empfohlen wird die mediterrane Ernährungsform, die all diese Komponenten beinhaltet. Eine präventive Funktion übernehmen auch Polyphenole in unterschiedlichen Pflanzenheilmitteln wie Ginkgo, Ginseng, oder Weintrauben. Auch Gewürzen wie Ingwer und Kurkuma werden schützende Wirkungen nachgesagt. Für die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen verantwortlich sind unter anderem Adipositas, Diabetes mellitus, Homocysteinämie, Hyper- bzw. Hypotonie, Hypercholesterinämie sowie bestimmte Umweltfaktoren. Einige dieser Risikofaktoren können durch eine gesunde Ernährung und eine gezielte Gewichtsreduktion mit ausreichender Bewegung minimiert werden. Aus den Ergebnissen vieler Untersuchungen ist ersichtlich, dass eine gesunde Ernährung einen wesentlichen Beitrag in der Prävention und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen leisten kann und daher berücksichtigt werden muss. Auf dem Gebiet der Prävention, der Entstehung und Therapie der neurodegenerativen Erkrankungen muss auch in Zukunft weiterhin geforscht werden, um die widersprüchlichen Studienergebnisse zu relativieren. The present diploma thesis evaluates the role of different nutrition-related factors in the prevention of neurodegenerative diseases. Neurodegenerative diseases involve hereditary and sporadically occurring diseases, characterised by a progressive dysfunction of the nervous system. These disorders go hand in hand with psychological and motoric symptoms. Neurodegenerative diseases include Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Frontotemporal dementia, Huntington´s disease and Amyotrophic lateral sclerosis. Due to the increasing life expectation, these diseases become an increasingly important issue. Neurodegenerative diseases can be influenced by a large number of factors. Principally, a distinction is made between positive and negative influencing factors: Positive factors include antioxidants like Vitamin A, C, E and carotinoids. A high fish- and oil-consumption, rich in unsaturated fatty acids, shows neuroprotective effects in several studies. The Mediterranean Diet, which includes all of these components, is especially recommended. Polyphenols in different herbal medicines like ginkgo, ginseng or grapes, also play an essential preventive role. Spices like ginger or curcuma are said to have protective effects. Responsible for the development of neurodegenerative disease are adiposity, diabetes, homocysteinaemia, hyper- or hypotension, hypercholesterolaemia and determined environmental factors. Some of these risk factors can be minimized by a healthy diet, weight loss and a lot of physical exercise. Results of many studies show that a healthy diet is a substantial contribution to the prevention and therapy of neurodegenerative diseases and therefore needs to be attented to. In the field of prevention, pathogenesis and therapy of neurodegenerative diseases lot of research has to be done in the future to answer inconsistent results.