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Alpha 1-Antitrypsin als neurochemischer Marker der Parkinson-Demenz

Alpha 1-Antitrypsin als neurochemischer Marker der Parkinson-Demenz

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Ziel dieser Arbeit war, mittels Proteomanalyse einen Biomarker für Demenz bei Patienten mit Morbus Parkinson zu finden, um eine frühzeitige Therapie gewährleisten zu können sowie Einblicke in die Pathophysiologie dieser Erkrankung zu bekommen. Zunächst wurden Liquorproben von 6 nicht-dementen Kontrollen (NDC), 6 Parkinson-Patienten (PD) und 6 Parkinson-Patienten mit Demenz (PDD) untersucht und das Proteom mittels DiGE (Fluorescence Two-Dimensional Difference Gel Electrophoresis) verglichen. Anschließend erfolgte eine Bestätigung der Ergebnisse mittels Western Blots. Hierbei zeigte sich eine signifikante Regulation von alpha 1-Antitrypsin. Die Untersuchung der Isoformen von alpha 1-Antitrypsin im Liquor mittels 2D-Blots zeigte, dass sich die Anzahl der Isoformen zur Differenzierung sowohl zwischen PD und PDD als auch zwischen PDD und NDC eignet. Auch die Abgrenzung zu anderen Demenzen gelang im Liquor. Die Analyse der Kortexproben von NDC und Patienten mit Lewy-Body-Demenz legte nahe, dass sich nicht die Produktion der Isoformen, sondern die Freisetzung in den Liquor bei beiden Gruppen unterscheidet. Pilotexperimente mit Leberzellen ließen die Vermutung zu, dass die zusätzlichen Isoformen von den Leberzellen bei Vorliegen einer Demenz sezerniert werden.

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