Was ist zu tun, wenn die paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie bei WPW-Syndrom trotz medikamentöser Behandlung häufig rezidiviert?
Was ist zu tun, wenn die paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie bei WPW-Syndrom trotz medikamentöser Behandlung häufig rezidiviert?
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Original abstract
Bei haufig rezidivierenden paroxysmalen supraventrikularen Tachykardien bei WPW-Syndrom (Wolff-Parkinson-White-Syndrom) ist das Wissen uber den Ursprungsort der Tachykardie von entscheidender Bedeutung. Verschiedene Antiarrhythmika haben unterschiedliche Wirkungen auf die Erregungsleitungsge-schwindigkeit und Refraktarzeiten in verschiedenen Herzstrukturen. Die genaue Kenntnis uber den Ausgangsort der Tachykardie sowie Kenntnisse uber die elektrophysiologischen Eigenschaften von Antiarrhythmika auf Leitungsgeschwindigkeit und Refraktarzeit in den Bahnen eines Reentrykreises erleichtern erheblich die Auswahl einer bestimmten Substanz. Daruber hinaus erlauben sie zu verstehen, warum Antiarrhythmika sowohl eine Arrhythmie unterdrucken als auch auslosen konnen. Erst durch elektrophysiologische Untersuchungen kann festgestellt werden, wie die Tachykardie ausgelost und wie sie beendet wird; erst dann kann entschieden werden, ob eine gezielte medikamentose Behandlung (Monooder Kombinationstherapie), das E nsetzen eines antitachykarden Schrittmachers oder die Ablatio der normalen AV-Bahn indiziert sind.