Zerebrales MRT: Relevante Gesichtspunkte für die Nuklearmedizin im klinischen Umfeld
Zerebrales MRT: Relevante Gesichtspunkte für die Nuklearmedizin im klinischen Umfeld
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Original abstract
Die klinisch ausgerichtete Nuklearmedizin wird regelmasig mit Fragestellungen zu neurologischen Krankheitsbildern konfrontiert. Haufig liegt bereits eine Bildgebung mit Magnetresonanztomografie (MRT) vor, die Hinweise auf die zugrunde liegende Erkrankung, deren Lokalisation oder Auspragung geben kann. Fur eine Indikationsstellung und die spatere Auswertung der korrespondierenden nuklearmedizinischen Befunde kann die Interpretation der MRT hilfreich sein. Zu den Krankheiten, fur die die MRT haufig keine abschliesende Diagnose liefert, von nuklearmedizinischer Seite aber Untersuchungstechniken zur genauen Differenzierung zur Verfugung stehen, gehoren die Fokussuche bei Epilepsie, neurodegenerativ-demenzielle Erkrankungen, neurologisch-motorische Erkrankungen mit Parkinson-Symptomatik und maligne Raumforderungen im Gehirn. Fur diese Entitaten werden den typischen Veranderungen in der MRT die nuklearmedizinischen Befunde vergleichend gegenubergestellt und der zusatzliche Informationsgewinn der metabolischen Bildgebung uber die MRT hinaus herausgearbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt fur die MRT bei den T1-, T2- und FLAIR-Standardsequenzen, in der Nuklearmedizin auf den breit verfugbaren SPECT-Tracern ( 99m Tc-HMPAO, 99m Tc-ECD, 123 I-FP-CIT, 201 Tl) und PET Tracern ( 18 FDG, 18 FET).