Grundlage der Anwendung eines COMT-Hemmers in der Behandlung des Morbus Parkinson
Grundlage der Anwendung eines COMT-Hemmers in der Behandlung des Morbus Parkinson
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Original abstract
Die 1961 eingefuhrte Therapie des Morbus Parkinson mit L-Dopa fuhrte neben vermehrter zentraler Verfugbarkeit von L-Dopa und damit Dopamin zu einer Zunahme auch des Dopa-Metaboliten 3-OMD in der Peripherie und im zentralen Nervensystem. Die zusatzliche Gabe von Dopadecarboxylase-Inhibitoren wie Carbidopa oder Benserazid erhohte die L-Dopa-Verfugbarkeit, gleichzeitig aber auch die Konzentration von 3-OMD in der Peripherie und im ZNS. Mit einem Hemmer der Catechol-O-Methyltransferase (COMT), der entsprechend Carbidopa oder Benserazid nicht die Blut-Hirn-Schranke kreuzt, konnte man eine Blockierung dieses metabolischen Weges des L-Dopa in der Peripherie und damit eine erhohte zentrale Verfugbarkeit erwarten.