Autofahren bei Morbus Parkinson
Autofahren bei Morbus Parkinson
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Original abstract
Fur viele Patienten mit M. Parkinson ist das aktive Autofahren ein wesentlicher Bestandteil ihrer (verbleibenden) Unabhangigkeit. Die Parkinson-Erkrankung fuhrt jedoch haufig zu korperlich und/oder psychisch bedingten Einschrankungen mit Verlust der Fahreignung. Parkinson-Medikamente konnen daruber hinaus zeitlich umschrieben oder ereignisbezogen die Fahrfahigkeit einschranken. Die Beurteilung der Fahreignung und Fahrfahigkeit ist im arztlichen Alltag schwierig. Es besteht keine standardisierte, pradiktive Testbatterie und der Grad der motorischen Einschrankung allein korreliert nur unzureichend mit der Fahreignung. Der behandelnde Arzt ist jedoch medizinisch und gesetzlich verpflichtet, seine Patienten zu beraten, ob sie Auto fahren konnen und durfen. Hierzu muss er die Kriterien und die Parkinson bedingten, potenziellen Einschrankungen, ein Kraftfahrzeug zu fuhren, kennen. Dieser Artikel gibt einen Uberblick, welche motorischen und nicht-motorischen Symptome die Fahreignung und Fahrfahigkeit bei M. Parkinson beeintrachtigen konnen, worauf in der Beratung medizinisch und rechtlich zu achten ist, welche Kriterien eine relative oder absolute Fahruntauglichkeit anzeigen konnen und welche Moglichkeiten der Arzt hat, wenn ein potenziell oder sicher fahruntauglicher Patient weiter ein Kraftfahrzeug fuhrt.