Hirn-SPECT mit 123I-Lisurid bei Morbus-Parkinson-Patienten und Kontrollen
Hirn-SPECT mit 123I-Lisurid bei Morbus-Parkinson-Patienten und Kontrollen
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Original abstract
ZusammenfassungZiel der Studie war die Darstellung der striatalen Dopamin-D2-Rezeptordichte bei 6 Patienten mit Morbus Parkinson und bei 3 gesunden Probanden mit Hilfe der 123I-Lisurid-SPECT. Im weiteren sollte die Möglichkeit von Rezeptorverdrängungs-Untersuchungen mit Hilfe der Kombination aus 123I-Lisurid mit nichtmarkiertem Lisurid geprüft werden. Entsprechend der Verteilung der Dopaminrezep-toren und in Übereinstimmung mit anderen Studien zeigte sich bei Patienten und bei Probanden die höchste zerebrale Anreicherung von 123I-Lisurid im Striatum. Bei 2 Patienten konnte eine spezifische Rezeptorverdrängung des Radioliganden 123I-Lisurid durch nichtmarkiertes Lisurid dokumentiert werden. Die 123I-Lisurid-SPECT ist zur Darstellung der Striatalen Dopamin-D2-Rezeptordichte in vivo geeignet. Inwieweit Rezeptorverdrängungs-Untersuchungen für die Beurteilung dynamischer Veränderungen der Rezeptoraffinität sowie für die Abschätzung der Anzahl belegter bzw. freier Bindungsstellen geeignet sind, muß durch weitere Studien mit größeren Fallzahlen verifiziert werden.