Hirnstamm-Raphe-Echogenität bei psychiatrischen Erkrankungen: Die transkranielle farbkodierte Duplex-Sonographie in der psychiatrischen Forschung
Hirnstamm-Raphe-Echogenität bei psychiatrischen Erkrankungen: Die transkranielle farbkodierte Duplex-Sonographie in der psychiatrischen Forschung
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Original abstract
Veranderungen aminerger Transmittersysteme sind fur die Pathogenese affektiver Psychosen wichtig. Entsprechend sind im Hirnstamm bei uni- und bipolaren affektiven Psychosen auch strukturelle Veranderungen vorstellbar. Die pathologisch-anatomische und neuroradiologische Forschung hat im Hirnstamm allerdings keine wegweisenden Befunde erbracht. Allerdings gibt es Berichte uber einen Zellverlust in Raphe dorsalis-Kernen bei Parkinson- bzw. Alzheimer-Patienten mit einem begleitenden depressiven Syndrom (Ubersicht: Becker et al. 1994). Die transkranielle farbkodierte (Duplex-) Sonographie (TFDS) ist eine neue Methode des „Neuroimaging“, die bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt worden ist (Becker und Bogdahn 1993). Sie erlaubt u. a. die Darstellung der Mittellinienstrukturen des Hirnstamms auf dem Niveau von Mesencephalon und Pons. Zwei Studien galten Veranderungen dieser Strukturen bei affektiven Psychosen.