Quantitative Untersuchungen am Pallidum beim Parkinsonsyndrom
Quantitative Untersuchungen am Pallidum beim Parkinsonsyndrom
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Original abstract
Bei 8 Parkinsonpatienten (5 ♂ und 3 ♀) mit einer sicheren Krankheitsdauer von durchschnittlich 11,8 Jahren wurden am Pallidum mit Hilfe der Treffermethode volumenmasig die Nervenzelldichte, die Gliakerndichte und die Gliazell-Nervenzellrelation (GK, Glia-K, vol. GK/NZ) bestimmt und mit denen von Fallen ohne extrapyramidale Bewegungsstorungen verglichen. Mit Hilfe der planimetrisch ermittelten Volumenwerte von Pallidum und Gesamthemisphare konnten auch das absolute Volumen der Nervenzellperikarya und der Gliakerne sowie deren Anteile an der Gesamthemisphare errechnet und mit denen der Kontrollgruppe verglichen werden. Es liesen sich keine Unterschiede zwischen Parkinson-und Vergleichsfallen feststellen. An Hand dieser Ergebnisse wurden einige Fragen diskutiert. Unter anderem wurde festgestellt, das die Markscheidenaufhellung des Pallidums und der cortico- und striopallidaren Fasern von keiner Gliose begleitet ist; sie ist fur das Parkinsonsyndrom nicht spezifisch, sondern altersbedingt.