RESEARCH / DISCOVERY
← Back to the library

Tiefe Hirnstimulation und personale Identität

Tiefe Hirnstimulation und personale Identität

Read the original publication

Where did the research take place?

The study site has not been established. Author addresses may differ from where the research occurred.

Explore research worldwide

A plain-language reading has not been prepared for this paper yet.

Original abstract

ZusammenfassungIn jüngerer Zeit gibt es Hinweise darauf, dass die tiefe Hirnstimulation (THS) bei idiopathischem Parkinson-Syndrom in bestimmten Fällen Effekte auf die Identität der Patienten hat. Dieser Herausforderung begegnet man in klinischen Outcome-Studien vermehrt durch den Einsatz von Instrumenten, die auf Persönlichkeitsveränderungen entlang des „Fünffaktorenmodells“ von Persönlichkeit testen. In unserem Aufsatz argumentieren wir, dass besonders leistungsfähige Instrumente wie das NEO-Fünf-Faktoren Inventar (NEO-FFI) nicht ausreichen, um alle ethisch bedeutsamen Veränderungen der Identität der Patienten zu erfassen. Dazu unterscheiden wir im ersten Schritt zwischen der „Persönlichkeit“ gemäß Fünffaktorenmodell und der „individuellen Identität“ einer Person. Im zweiten Schritt begründen wir aufbauend auf einer näheren Analyse des Verhältnisses beider Begriffe, warum Veränderungen der individuellen Identität aus ethischer Sicht besonders bedeutsam sind. Der Aufsatz endet mit einem Fazit sowie einer kurzen Auflistung von Vorschlägen für die Weiterentwicklung der Begleitforschung zur THS bei Parkinson-Patienten.

Explore another example or bring your own paper

Pasted text and PDF extraction stay on this computer. The local guide explains terms and surfaces passages; rewriting requires a configured local model. Scanned PDFs need OCR first.

RECORD & PROVENANCE