Verlaufstypen des Parkinson-Syndroms
Verlaufstypen des Parkinson-Syndroms
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Original abstract
Differentialdiagnostische Schwierigkeiten ergeben sich bei der Parkinson-Krankheit mitunter nur am Beginn der Erkrankung, wenn einzelne Symptome eine unterschiedlich starke Beteiligung am Krankheitsbild zeigen und auch zu unterschiedlichen Zeiten im Krankheitsverlauf auftreten. Im Initialstadium ist eine Fehleinschatzung der Parkinson-Krankheit moglich, so z.B.: Bei Uberwiegen der rigid-hypokinetischen Symptomatik, welche oft fruhzeitig die Gelenksbeweglichkeit beeintrachtigt, zum Teil als Folge trophischer Storungen, zum Teil infolge der motorischen Inaktivitat. Diese Beschwerden konnen dann zu Unrecht wie Muskelverspannungen im Bereich der langen Ruckenstrecker als spondylogen-radikulares Syndrom, die Gelenksschmerzen als Arthrose oder als „rheumatisch bedingt“ imponieren. Eine Hypomimie, die Inaktivitat des rigid-akinetischen Typs sowie ein verlangsamter Gedankenduktus konnen zur Annahme einer zyklothymen Depression verleiten. Bei akuter Dekompensation eines aldnetisch betonten Hemi- Parkinson-Syndroms ist eine Verwechslung mit einem Zerebralinsult moglich. Bei akuter Dekompensation eines akinetisch betonten Hemi-Parkinson-Syndroms ist eine Verwechslung mit einem Zerebralinsult muglich. Steht initial der Tremor als isoliertes Symptom im Vordergrund, ist dieser differentialdiagnostisch vom zerebellaren und vor allem vom essentiellen Tremor abzugrenzen.