Blasenstörungen bei Parkinson-Syndromen
Blasenstörungen bei Parkinson-Syndromen
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Original abstract
ZusammenfassungDiese Übersicht behandelt Blasenstörungen im Rahmen von Parkinson-Syndromen, ein für viele Patienten sehr beeinträchtigendes Problem. Früh im Verlauf auftretende Blasenstörungen sind typisch für eine Multiple Systematrophie, Normaldruckhydrozephalus und Parkinson-Syndrom bei subkortikaler vaskulärer Enzephalopathie. Bei dem idiopathischen Parkinson-Syndrom liegt die Prävalenz von Blasenstörungen bei 40% und nimmt altersabhängig zu. Das am häufigsten beklagte Symptom ist die Nykturie. Imperativer Harndrang und vermehrte Miktionsfrequenz führen insbesondere bei schlechter Beweglichkeit zur Dranginkontinenz. Eine suffiziente Dopaminersatztherapie ist Grundlage der Therapie. Daneben stehen für den imperativen Harndrang Anticholinergika, in Einzelfällen Desmopressin und Botulinumtoxin für die Therapie zur Verfügung, wobei Therapiestudien zu Blasenstörungen bei ParkinsonSyndromen fehlen.