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Aktivierende Therapie bei Morbus Parkinson

Aktivierende Therapie bei Morbus Parkinson

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Bei den meisten Patienten mit Parkinson-Erkrankung kommt es durch die im langfristigen Verlauf auftretenden Storungen der Sprech- und Schluckfunktionen, der Korperhaltung, des Gehens und des Gleichgewichts trotz medikamentoser (und chirurgischer) Therapie zu starken Behinderungen und negativen Auswirkungen auf die Lebensqualitat. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopadie und andere aktivierende Therapieverfahren werden schon seit langer Zeit auf weitgehend empirischer Basis angewendet, um den pharmakoresistenten motorischen Storungen entgegenzuwirken. In den letzten Jahren wurde die Wirksamkeit der aktivierenden Therapien zunehmend durch methodisch hochwertige Studien untermauert. Zusatzlich haben Untersuchungen am Tiermodell der Parkinson-Erkrankung Hinweise erbracht, dass korperliche Aktivitat neben den unmittelbaren Trainingseffekten auch positive Auswirkungen auf neurodegenerative Prozesse und den Krankheitsverlauf haben konnte. Ziel dieses Ubersichtartikels ist es, den Stellenwert der aktivierenden Therapie im Management der Parkinson-Erkrankung darzustellen.

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