Morbus Parkinson und verwandte Demenzen
Morbus Parkinson und verwandte Demenzen
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Original abstract
Das Parkinson-Syndrom besteht aus Akinese, Rigor, Tremor und einer Storung posturaler Reflexe. Haufig sind kognitiven Storungen, welche klinische Merkmale einer subkortikalen bzw. Frontalhirn-bezogenen Symptomatik besitzen. Das Parkinson-Syndrom findet sich bei unterschiedlichen neurodegenerativen Erkrankungen, wie z. B. beim Morbus Parkinson, der Lewy-Korper-Demenz (LBD) und der progressiven supranuklearen Blickparese (PSP). Alle diese Erkrankungen fuhren zu kognitiven Storungen. Gedachtnisstorungen sind testpsychologisch haufig als Abrufstorung detektierbar. Bei allen dieser Erkrankungen stehen im fruhen Krankheitsstadium Defizite der Aufmerksamkeit und der exekutiven Leistungen im Vordergrund des kognitiven Storungsbildes. Im fortgeschrittenen Stadium munden diese kognitiven Defizite in eine Frontalhirn-bezogene subkortikale Demenz. Die Huntington-Erkrankung geht zwar selten mit einem Parkinson-Syndrom her, ist jedoch ein Prototyp einer Basalganglienerkrankung mit kognitiven Storungen, welche in eine Demenz mundet.