Evaluierung apparativer Verfahren zur Quantifizierung der motorischen Leistungseinschränkungen bei unbehandelten Parkinson-Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollen
Evaluierung apparativer Verfahren zur Quantifizierung der motorischen Leistungseinschränkungen bei unbehandelten Parkinson-Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollen
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Original abstract
Ziel der Arbeit war die Evaluierung apparativer Verfahren zur Quantifizierung der motorischen Einschränkungen bei unbehandelten Parkinson-Patienten und gesunden Kontrollen. Dazu verwendeten wir als Verfahren: Umstecken, Tapping und Diadochometrie. Das Untersuchungskollektiv bestand aus 157 unbehandelten Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom und 46 gesunden Kontrollen. Wir kamen zu folgenden Ergebnissen: Im interkollektiven Vergleich zeigten sich in den Bereichen 'Tapping' und Umstecken signifikante Unterschiede. Desweiteren ergaben sich stadienabhängige Veränderungen in der Leistungsfähigkeit der Patienten, wobei die Umstecken-Methode ein höheres Signifikanzniveau erbrachte. Beide Tests korrelierten miteinander. Die Analyse der Diadochometrie-Werte ergab keine signifikanten Ergebnisse. Somit sind sowohl Tapping als auch das Umstecken in der Lage, eine Parkinsonerkrankung aufzuzeigen und eine mögliche Progredienz erkennen zu lassen.