Therapie des WPW-Syndroms mit Diprafenon
Therapie des WPW-Syndroms mit Diprafenon
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Original abstract
In tierexperimentellen und ersten klinischen Untersuchungen wurde gezeigt, das Diprafenon, ein dem Propafenon verwandtes Phenylpropanonderivat, antiarrhythmische Eigenschaften der Klasse I und II nach Vaughan-Williams besitzt (2, 3, 5, 7, 10). Bei der Behandlung von Patienten mit symptomatischen supraventrikularen Tachykardien bei Wolff-Parkinson-White (WPW)-Syndrom mit Substanzen, die jeweils nur eine der genannten antiarrhythmischen Eigenschaften haben, last sich ein klinisch befriedigender Erfolg nicht immer erzielen (8). Dahingegen konnte gezeigt werden, das Substanzen, die neben β-blockierenden weitere antiarrhythmische Eigenschaften besitzen, sehr wirkungsvoll das Auftreten von supraventrikularen Tachykardien bei Patienten mit WPW-Syndrom unterdrucken konnen (6). Es war daher das Ziel der vorliegenden Studie, die akuten elektrophysiologischen Effekte und die chronischen klinischen Wirkungen von Diprafenon bei Patienten mit einem WPW-Syndrom zu untersuchen.