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Gastroenterologische Probleme bei Parkinson-Syndromen

Gastroenterologische Probleme bei Parkinson-Syndromen

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ZusammenfassungGastrointestinale Symptome zählen zu den häufigsten nicht motorischen Symptomen des Parkinson-Syndroms mit erheblichen Konsequenzen für die Lebensqualität der Patienten. Sie können früh im Krankheitsverlauf auftreten oder den motorischen Symptomen vorangehen. Durch die dopaminerge Medikation lassen sich diese Symptome nicht oder nur unzureichend therapieren. Diese Symptome sind Ausdruck einer Beteiligung des enterischen Nervensystems bei der Parkinson-Erkrankung, einem komplexen Teil des peripheren Nervensystems, welches durch zahlreiche Neurotransmitter, Hormone und kortikale Einflüsse moduliert wird. Die Beteiligung des enterischen Nervensystems stellt eine Herausforderung für die Neurologie dar, da sie sich in neuronalen Strukturen eines primär nicht als neuronal angesehenen Organs abspielt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Neurologie und Gastroenterologie voraussetzt.

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