3-O-Methyldopa und Homocystein - der Levodopa-Metabolismus beeinflusst den Homocystein-Plasmaspiegel bei behandelten Parkinson-Patienten
3-O-Methyldopa und Homocystein - der Levodopa-Metabolismus beeinflusst den Homocystein-Plasmaspiegel bei behandelten Parkinson-Patienten
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Original abstract
Bestimmung der Plasmaspiegel von L-Dopa, 3-OMD und Homocystein bei 40 Parkinsonpatienten. Die klinische Beurteilung der Patienten erfolgte mit der UPDRS. Unterteilung in 2 Gruppen nach Bestimmung des 3-OMD-Plasmaspiegels, der in Gruppe I bei <2500 ng/ml und Gruppe II bei >2500 ng/ml lag. Der Homocysteinplasmaspiegel war in Gruppe II signifikant höher, korrelierte mit dem 3-OMD-Plasmaspiegel und den Ergebnissen der UPDRS, er korrelierte nicht mit L-Dopa, der Erkrankungsdauer und dem Lebensalter. Ebenfalls keine Korrelation zwischen dem L-Dopa- und dem 3-OMD-Plasmaspiegel. Die Ergebnisse zeigen einen Einfluss des L-Dopametabolismus auf die Homocysteinkonzentrationen. Die fehlende Verbindung zwischen Homocystein und L-Dopa bzw. 3-OMD und L-Dopa liegt wahrscheinlich an der kurzen Halbwertszeit von L-Dopa. Die L-Dopa-Langzeittherapie mit ihrer Folge auf den Homocysteinmetabolismus fördert vaskuläre Erkrankungen. Alternative Therapieformen sollten überdacht werden.