Exekutive Dysfunktionen bei Morbus Parkinson und ihre Auswirkungen auf die Sprech- und Sprachfunktion: Logopädische Perspektiven
Exekutive Dysfunktionen bei Morbus Parkinson und ihre Auswirkungen auf die Sprech- und Sprachfunktion: Logopädische Perspektiven
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Original abstract
Morbus Parkinson ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die mit einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn einhergeht. Diese neurodegenerative Erkrankung zeichnet sich neben motorischen Symptomen auch durch nichtmotorische Symptome aus. Dazu gehören unter anderem Störungen im autonomen Nervensystem, Schlafprobleme und kognitive Beeinträchtigungen, insbesondere der exekutiven Funktionen, deren Bedeutung in der Sprachverarbeitung häufig unterschätzt wird. Diese Arbeit zielt darauf ab, die Prävalenz und die Auswirkungen exekutiver Dysfunktionen bei Morbus Parkinson auf die Sprech- und Sprachfunktion umfassend darzustellen. Durch eine sorgfältige Analyse aktueller Studien werden spezifische exekutive Dysfunktionen identifiziert, die mit Morbus Parkinson in Verbindung stehen und bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung auftreten können, was unmittelbare Auswirkungen auf die Sprech- und Sprachfunktion hat. Die präzise Identifikation dieser exekutiven Dysfunktionen ermöglicht nicht nur eine differenzierte Betrachtung der Auswirkungen auf die Sprech- und Sprachfunktion, sondern bildet auch die Grundlage für gezielte logopädische Interventionsmöglichkeiten. Diese werden in der vorliegenden Arbeit dargestellt und in Bezug auf ihre Wirksamkeit anhand der aktuellen Studienlage analysiert. Ein tiefgehendes Verständnis dieser Zusammenhänge trägt dazu bei, effektive logopädische Ansätze zu entwickeln, einen ganzheitlichen Beitrag zur Verbesserung der Sprech- und Sprachfunktion von Patient:innen mit Morbus Parkinson zu leisten und die therapeutische Unterstützung kontinuierlich zu optimieren.