Die tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von M. Parkinson, Tremor und Dystonie
Die tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von M. Parkinson, Tremor und Dystonie
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Original abstract
Die tiefe Hirnstimulation stellt eine wirkungsvolle Erweiterung der medikamentosen Behandlung von behindernden motorischen Symptomen bei neurologischen Bewegungsstorungen dar. Die Vorteile gegenuber ablativen stereotaktischen Verfahren liegen in der nur geringen Gewebsschadigung durch das Einbringen der Stimulationselektroden und der damit prinzipiell gegebenen Reversibilitat von unerwunschten Therapieeffekten. Weiterhin kann die Therapie durch Anderung der Stimulationsparameter an den Verlauf der Erkrankung angepast werden, so das uber Jahre hinaus die Moglichkeit der Therapieoptimierung gegeben ist. Die Hochfrequenzstimulation des Nucleus subthalamicus (STN) und Globus pallidus internus (GPi) bei M. Parkinson, des Nucleus ventralis intermedius thalami (VIM) bei essenziellem Tremor und des GPi bei Dystonien gelten als etablierte Therapieverfahren und fuhren zu einer messbaren Verbesserung der motorischen Symptome der betroffenen Patienten. Studien zur Erfassung der Einflusse auf die Lebensqualitat sind dringend erforderlich und werden aktuell fur M. Parkinson und Dystonien durchgefuhrt.