Teil 2: Therapiekonzepte und neue Rezeptorliganden
Teil 2: Therapiekonzepte und neue Rezeptorliganden
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Original abstract
NMDA-Rezeptoren sind einzigartige spezielle Kationenkanale, die gemeinsam von L-Glutamat und Glycin als Koagonisten aktiviert werden und zur Familie der exzitatorischen Aminosaurerezeptoren zahlen. Neben diesen Koagonisten gibt es zahlreiche weitere Bindungsstellen fur strukturell unterschiedliche Liganden, die den Ionenfluss beeinflussen. Wahrend im ersten Teil die Physiologie und Pathophysiologie bei NMDA-Rezeptoren diskutiert wurden (siehe Pharm. unserer Zeit 29 (2000) 159—166), liegt der Schwerpunkt des zweiten Teils dieser Ubersichtsarbeit bei den Entwicklungen neuer Liganden im Zusammenhang mit Therapiekonzepten hinsichtlich Neuroprotektion, Ischamie, M. Parkinson, amyotropher Lateralsklerose sowie bei Psychosen. Es werden Struktur-Wirkungsbeziehungen von Verbindungen besprochen, die als Agonisten, Antagonisten bzw. partielle Agonisten den Rezeptor beeinflussen und deren derzeitig bekannter klinischer Entwicklungsstatus aufgefuhrt.