Aktivierende Therapien bei Parkinson-Syndromen
Aktivierende Therapien bei Parkinson-Syndromen
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Original abstract
ZusammenfassungTrotz wachsender Möglichkeiten in der Pharmakotherapie und der tiefen Hirnstimulation können bei der Mehrzahl der Parkinson-Patienten im Verlauf wesentliche Funktionen wie Gleichgewicht, Gehen, Sprechen, Schlucken und Kognition langfristig nur unzureichend gebessert werden. Den aktivierenden Therapien wie Physio-, Sprech-, Schluck- und Ergotherapie kommt hierbei eine zunehmen de Rolle zu. Der Empfehlungsgrad in den S3-Leitlinien erreicht für die Haupttherapie-formen Level A (Physiotherapie) und B (Logopädie, Schlucktherapie, Ergotherapie). Für die Physiotherapie finden sich die meisten Studien. Neue Ansätze mit Krafttraining, Tanzen, Tai Chi sowie gerätegestützte Ansätze wie Laufbandtraining kombiniert mit neuen Entwicklungen wie virtueller Realität und Spielkonsolen („Exergaming“) weisen eine gute Studienevidenz auf. Die S3-Leitlinie der DGN fordert für alle Patienten in allen Stadien Zugang zu einer zeitlich ausreichenden Physiotherapie. Dieser CME Artikel fasst den Stand der aktivierenden Therapien in der Langzeitversorgung von Parkinson-Patienten zusammen.