Bildgebende Verfahren als Biomarker der Neurodegeneration bei der REM-Schlafverhaltensstörung
Bildgebende Verfahren als Biomarker der Neurodegeneration bei der REM-Schlafverhaltensstörung
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Original abstract
Hintergrund Die REM-Schlaf-Verhaltensstorung (RBD) ist eine Parasomnie, die durch den Verlust der im REM-Schlaf normalerweise vorliegenden Muskelatonie gekennzeichnet ist. Uber 80 % der Patienten mit idiopathischer RBD entwickeln im spateren Verlauf eine α-Synukleinopathie, d. h. eine Parkinson-Krankheit, eine Demenz mit Lewy-Korpern oder in selteneren Fallen eine Multisystematrophie. Die RBD stellt somit ein hochspezifischer praklinischer Marker dieser neurodegenerativen Erkrankungen dar. Ziel muss es sein, die pramotorische Phase dieser neurodegenerativen Parkinson-Syndrome soweit zu charakterisieren, um zukunftig die Krankheitsprogression mit krankheitsmodifizierenden Therapieansatzen beeinflussen zu konnen. Das erfordert gleichsam eine moglichst fruhe Differenzierung der verschiedenen Verlaufsformen.