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Kognitive Veränderungen bei spontan auftretendem Morbus Parkinson

Kognitive Veränderungen bei spontan auftretendem Morbus Parkinson

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ZusammenfassungDer dem Morbus Parkinson unterliegende pathologische Prozess entwickelt sich über viele Jahre. Erste Veränderungen entstehen noch vor dem Erscheinen klinischer Symptome. Der Prozess befällt in vorbestimmter Weise übergeordnete Zentren des olfaktorischen, limbischen, viszeromotorischen und somatomotorischen Systems. Die zeitlich gestaffelte und räumlich geordnete Ausbreitung der Veränderungen über das zentrale Nervensystem ermöglicht eine Zuordnung individueller Autopsiefälle zu sechs neuropathologischen Stadien. Kognitive Beeinträchtigungen variablen Schweregrades ergänzen die klassische Symptomentrias des Morbus Parkinson. Diese Beeinträchtigungen kognitiver Fähigkeiten, ermittelt mit Hilfe des MMSE-Testes, korrelieren mit den Stadien der neurodegenerativen Veränderungen. Der Abbau kognitiver Fähigkeiten gehört zu den Kernsymptomen der Parkinsonschen Krankheit wie Bradykinesie, Rigor und Tremor und kann gelegentlich das klinische Bild beherrschen. Das pathomorphologische Korrelat der dementiven Veränderungen wird diskutiert.

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