Stationäre multimodale Komplextherapie bei Parkinson-Syndrom
Stationäre multimodale Komplextherapie bei Parkinson-Syndrom
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Original abstract
ZusammenfassungIm stationären Versorgungsbereich besteht die Option, aktivierende Therapien bei Parkinson-Patienten als multimodale Komplextherapie im Rahmen des geltenden Fallpauschalen-Systems (DRG) abzubilden. Dies bietet stationär behandelten Patienten die Möglichkeit, parallel zur ärztlich notwendigen neurologischen Behandlung (z. B. Pharmakotherapie, Medikamentenpumpen, Einstellung der tiefen Hirnstimulation) ein interdisziplinäres, hochfrequentes Angebot aktivierender Therapien zu erhalten. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Physiotherapie. Symptomspezifische und auf das Krankheitsstadium zugeschnittene Physiotherapie ist nachweislich effektiv, wenn im entsprechenden Kontext und mit hoher Frequenz therapiert wird. Im Folgenden werden drei physiotherapeutische Behandlungsoptionen für funktionell wichtige Probleme vieler Parkinson-Patienten erläutert, die sich aufgrund der hohen Zahl von Einzeltherapien innerhalb der multimodalen Komplextherapie sehr gut realisieren lassen.