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Dopaminerge Überträgerfunktion im Corpus striatum und der Substantia nigra

Dopaminerge Überträgerfunktion im Corpus striatum und der Substantia nigra

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Fur das Verstandnis der Pathophysiologie des Parkinson-Syndroms ist die Untersuchung aller Mechanismen erforderlich, die die Freisetzung von Dopamin im Corpus striatum und der Substantia nigra beeinflussen. Glowinski berichtete in diesem Zusammenhang uber eine Reihe von Tierexperimenten mit direkter Messung der Transmitterkonzentrationen und der Zellaktivitat in den Basalganglien. Er zeigte deutlich, das die Dopaminfreisetzung im Striaton nicht allein Funktion der Aktivitat der nigrostriaren Neurone ist. Wie die Versuche ergaben, wird die Freisetzung von Dopamin in Teilen des Striatums durch Acetylcholin gefordert und durch Atropin gehemmt. In anderen Teilen des Striatums ist es umgekehrt. Glutaminerge Neurone des sensorischen Kortex, die in das Striaton projizieren, kontrollieren prasynaptisch die Dopaminfreisetzung. Diese kortikalen Neurone lassen sich von den motorischen Kernen des Thalamus aktivieren. Andere glutaminerge kortikostriatale Neurone des prafrontalen Kortex beeinflussen die Sensitivitat der Striatalen Dopaminrezeptoren. Nach Durchtrennung des Corpus callosum ist der Effekt nur noch einseitig nachweisbar.

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