Suizid und Morbus Parkinson—Anmerkungen zur Suizidalität bei körperlichen Erkrankungen
Suizid und Morbus Parkinson—Anmerkungen zur Suizidalität bei körperlichen Erkrankungen
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Original abstract
Unumstritten in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Literatur zur Suizidalitat ist, dass psychischen Erkrankungen, psychopathologisch verandertem Erleben, Wahrnehmungsstorungen sowie emotionalen Krisen, Belastungs-und Anpassungsstorungen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung eines erhohten suizidalen Risikos zukommt. So gilt z. B. die Depression bis heute als die „lebensgefahrlichste“ psychische Storung, die am haufigsten mit Suizid und Suizidversuch verknupft ist. Etwa 40 bis 70% aller durch Suizid verstorbenen Menschen in der Allgemeinbevolkerung haben zum Zeitpunkt ihres Suizides an einer depressiven Storungen gelitten, bei Menschen mit Suizidversuchen werden Zahlen von 10 bis 50% in der Literatur angegeben [11, 16, 17]. Auch 60% aller schizophrenen und alkoholkranken Suizidenten sollen vor ihrem Suizid ein depressives Syndrom aufgewiesen haben.