Einfluss von Levodopa vs. Rotigotin auf Homocystein und Cysteinyl-Glycin bei Morbus Parkinson : eine randomisierte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie
Einfluss von Levodopa vs. Rotigotin auf Homocystein und Cysteinyl-Glycin bei Morbus Parkinson : eine randomisierte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie
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Original abstract
Problem: Levodopa steht im Verdacht, die Pathogenese des M. Parkinson zu beschleunigen. Methode: 14 Patienten mit M. Parkinson erhielten Levodopa (LD)/Benserazid, Placebo und Rotigotin. Die Plasmakonzentrationen von LD, 3-OMD, Homocystein (Hcys) sowie von Cysteinyl-Glycin (Cys-Gly) wurden gemessen. Ergebnis: Am Placebo- und am LD-Versuchstag kam es zu einem signifikanten Anstieg der Hcys-Konz.. Die Konz. von Cys-Gly stieg nach Gabe von Placebo signifkant an. Die Korrelationsanalyse zeigte einen Zusammenhang zwischen der LD- Plasmaverfügbarkeit und dem Hcys-Anstieg. Diskussion: Die signifikanten Anstiege der Hcys-Konz. sind ob sehr kleiner Ausgangswerte und geringer numerischer Unterschiede kritisch zu betrachten. Die signifikante, positive Assoziation zwischen LD- und Hcys-Konz. am LD- Versuchstag lässt einen Einfluss der LD-Resorption vermuten. Der Abfall der Cys-Gly-Konz. am LD-Versuchstag ist mutmaßlich auf die vermehrte Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies zurückzuführen.