Die Wirkung der Biomechanischen Stimulation bei neurologischen Erkrankungen an ausgewählten Beispielen
Die Wirkung der Biomechanischen Stimulation bei neurologischen Erkrankungen an ausgewählten Beispielen
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Original abstract
Die Biomechanische Stimulation (BMS) wurde in den letzten Jahren vermehrt in die Trainingstherapie und physiotherapeutische Behandlung integriert. Es stellt sich die Frage nach der Effektivitat dieser Behandlungsform. Diese systematische Ubersichtsarbeit zielt auf eine Untersuchung der Wirksamkeit der BMS hinsichtlich neurologischer Erkrankungen ab. 14 Studien konnten den Ein- und Ausschlusskriterien zufolge in die Untersuchung mit eingeschlossen werden. Die Bewertung der methodischen Qualitat erfolgte mittels der PEDro-Skala. Die Daten wurden einheitlich extrahiert und unter den Diagnosegruppen Morbus Parkinson, Schlaganfall, Multiple Sklerose und Zerebralparese zusammengefasst. Die Ergebnisse der einzelnen Studien weichen teilweise voneinander ab. Die Muskelkraft und die posturale Kontrolle konnen durch die Vibrationstherapie verbessert werden. Weitere positive Effekte, die aber nicht konstant oder auch von anderen Therapieformen erreicht werden konnen, sind die Senkung des Muskeltonus, die Verbesserung der Mobilitat und der Koordination. Die BMS bietet das Potenzial die Symptome und Folgeerscheinungen von neurologischen Erkrankungen, je nach Zielstellung, zu verbessern. Die BMS erganzt das Therapiespektrum, sollte aber nicht als alleinige Behandlungsmethode genutzt werden. Weitere Vorteile sind in der Kombination mit anderen Therapiemethoden zu finden.