Riechtestung im klinischen Alltag
Riechtestung im klinischen Alltag
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Original abstract
Riechstörungen treten mit einer Inzidenz von etwa 1–5% auf. Subjektive Wahrnehmung und gemessenes Riechvermögen korrelieren schlecht, sodass zur Bestimmung des Riechvermögens eine Testung nötig ist. Riechstörungen sind oft sinunasal bedingt, kommen jedoch auch bei diversen internistischen sowie neurodegenerativen Erkrankungen vor. Beim M. Parkinson treten sie sogar meist vor den klassischen motorischen Symptomen auf. Psychophysisch kann durch Anwendung eines validierten, standardisierten Screening-Riechtestes in der Praxis innerhalb von kurzer Zeit eine Aussage zum Riechvermögen erfolgen. Ein pathologischer Screeningtest sollte stets eine differenzierte Testung und weitere Abklärungen nach sich ziehen.