Die Therapie der Frühphase des idiopathischen Parkinson-Syndroms
Die Therapie der Frühphase des idiopathischen Parkinson-Syndroms
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Original abstract
ZusammenfassungDurch eine gute, adäquate Therapie in der Frühphase lassen sich die motorischen Symptome des Parkinson-Syndroms über viele Jahre gut behandeln, und die Prognose wird deutlich verbessert. Eine für alle Patienten verbindliche Therapie gibt es nicht, vielmehr ist ein individuelles Vorgehen angezeigt, bei dem vor allem das Alter des Patienten und die Kardinalsymptome berücksichtigt werden. In der Frühphase wird man versuchen, den Einsatz von L-Dopa hinauszuzögern und, falls notwendig, die L-Dopa-Dosis gering zu halten. Bevorzugt werden Dopaminagonisten eingesetzt, die durch Amantadin oder MAO-Hemmer ergänzt werden können. Bei unzureichendem Effekt auf den Tremor kann Budipin Einsatz finden.Aktuelle Entwicklungen zielen neben einer pharmakologischen Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Präparaten vor allem auf eine neuroprotektive Therapie.