Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase-Polymorphismus, Hyperhomocysteinämie und Morbus Parkinson
Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase-Polymorphismus, Hyperhomocysteinämie und Morbus Parkinson
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Original abstract
Homocystein ist eine schwefelhaltige, aliphatische Aminosäure, welche Ausgangsstoff des Methionins ist. Homocystein induziert oxidativen Streß, wirkt prothrombogen und ist ein Arterioskleroserisikofaktor. Es wurden bei 79 Parkinsonpatienten im Vergleich zu Kontrollen eine signifikante Erhöhung der Homocysteinkonzentration gefunden. Hierbei zeigte sich eine signifikante Abhängigkeit der Homocysteinkonzentration vom heteroz. und homoz. MTHFR C677T Genotyp. Homocystein könnte somit ein wichtiger ätiologischer und prognostischer Faktor des Morbus Parkinson sein. Eine Hyperhomocysteinämie kann auch durch eine L-Dopa-Therapie bedingt sein. Die MTHFR C677T Punktmutation mit ihrem heteroz. und homoz. Genotyp ist mit einer Prävalenz von ca. 50% in der Bevölkerung weit verbreitet. Mögliche therapeutische Konsequenzen werden aufgezeigt.