Eingeschränkte Selbstwahrnehmung motorischer Symptome bei Parkinson Patienten (ISAm-PD) und ihre Korrelation mit einer linksseitigen Parkinson Erkrankung und MCI
Eingeschränkte Selbstwahrnehmung motorischer Symptome bei Parkinson Patienten (ISAm-PD) und ihre Korrelation mit einer linksseitigen Parkinson Erkrankung und MCI
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Original abstract
Eine eingeschränkte Selbstwahrnehmung motorischer Symptome (ISAm) hat bei Morbus Parkinson eine hohe Prävalenz. In den letzten Jahren hat die Untersuchung von ISAm an klinischer Bedeutung gewonnen, da sie mit einer herabgesetzten Therapieadhärenz der Patienten und daraus folgend mit einer höheren Patientensterblichkeit und Belastung der Pflegekräfte einhergeht. (Prigatano et al., 1999) In dieser Arbeit wurde das bereits validierte Testsystem ISAm-PD zur Messung der eingeschränkten Selbstwahrnehmung motorischer Symptome im OFF-Zustand eingesetzt, um einen möglichen Zusammenhang der Stärke der eingeschränkten Selbstwahrnehmung (Schweregrad ISAm-OFF) mit verschiedenen Parametern bei Parkinson Patienten zu untersuchen. Von besonderem Interesse war hier die Untersuchung eines möglichen Zusammenhangen zwischen dem Schweregrad ISAm-OFF und der Körperseite bei Erkrankungbeginn sowie die Summe aller links und rechtsseitigen Symptome gemäß UPDRS-III-OFF, um den Einfluss der der Erkrankungsseite bei Parkinson Patienten mit ISAm-OFF näher zu beleuchten. Außerdem war von Interesse inwieweit sich Mild Cogntive Impairment (MCI) bei Parkinson Patienten auf die Schweregrad-Werte von ISAm-OFF sowie der Symptomschwere gemäß UPDRS-III-OFF auswirkt. Alle Messungen erfolgten im OFF-Zustand, das heißt ohne vorherige Levodopa Medikation.