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Konzept der hypodopaminergen und hyperdopaminergen Verhaltensstörungen bei Parkinson-Patienten

Konzept der hypodopaminergen und hyperdopaminergen Verhaltensstörungen bei Parkinson-Patienten

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Original abstract

Sowohl eine hypo- als auch eine hyperdopaminerge Dysbalance konnen zu gravierenden Verhaltensstorungen bei Patienten mit Morbus Parkinson fuhren, die einen erheblichen Einfluss auf den Alltag der Patienten haben. Typische hypodopaminerge Zustande konnen im Rahmen des Dopamin-Entzugssyndroms, des Dopaminagonisten-Entzugssyndroms und der oft erheblichen Medikamentenreduktion nach der Tiefen Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus auftreten. Die Symptome bestehen aus einer Apathie, Antriebsarmut, Aspontaneitat, gelegentlich auch aus psychischen Storungen wie Depressionen, Anhedonie und autonomen Storungen wie einer orthostatischen Dysregulation. Eine hyperdopaminerge Dysbalance kann bei einer Behandlung mit Dopaminagonisten auftreten oder beim Dopamin-Dysregulationssyndrom. Impulskontrollstorungen wie Hypersexualitat, Essattacken, Kaufzwang und das pathologische Glucksspiel sind neben dem Punding typische Symptome einer hyperdopaminergen Verhaltensstorung. Kontrollierte Therapiestudien zur Behandlung dieser Storungen sind rar und die Therapie muss auf den individuellen Fall abgestimmt sein. Beide Storungsbilder – die hypo- und die hyperdopaminerge Dysbalance – werden mit Veranderungen im mesolimbischen dopaminergen Belohnungssystem in Verbindung gebracht.

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