Optisches System und Morbus Parkinson
Optisches System und Morbus Parkinson
A plain-language reading has not been prepared for this paper yet.
Original abstract
Visuelle Storungen sind mit die haufigsten extramotorischen Funktionsstorungen, die man bei Patienten mit Parkinson-Syndromen feststellen kann. Wahrend noch James Parkinson selbst in seiner klassischen Arbeit „Essay on the shaking palsy” 1817 ausdrucklich hervorhob, dass „Sinne und Intellekt” nicht betroffen sind, zahlen Symptome seitens einer Funktionsbeeintrachtigung des visuellen Systems heute neben den olfaktorischen Storungen zu den haufig festzustellenden Wahmehmungsstorungen, die eine Beteiligung sensorischer Systeme beim idiopathischen Parkinson-Syndrom belegen [7, 37, 73]. Spontane Angaben der Patienten uber Sehstorungen gibt es allerdings selten, und sie sind zumeist wenig charakteristisch. Erst durch Anwendung subtiler psychophysikalischer und neurophysiologischer Methoden konnen die bei einzelnen Patienten sehr ausgepragten Storungen des visuellen Systems erfasst und objektiviert werden.