Experimentelle Therapiestrategien
Experimentelle Therapiestrategien
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Original abstract
ZusammenfassungFür die restaurative Therapie verloren gegangener Zell- und Gewebefunktionen hat sich der Einsatz von Stammzellen in vielen medizinischen Bereichen als attraktive Strategie erwiesen, sodass Stammzelltherapien in einigen Fachgebieten mittlerweile zum klinischen Alltag gehören. Die Komplexität des Gewebes im zentralen Nervensystem beschränkt die therapeutischen Anstrengungen häufig auf die Rekonstitution umschriebener, gut bekannter Neurotransmitterdefizite, wie beispielsweise die Rekonstitution des nigrostriatalen Systems beim Morbus Parkinson. So wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer innovativer Stammzellquellen für die Zellersatztherapie des Morbus Parkinson entwickelt. Dazu zählen die embryonalen Stammzellen, adulte und fetale gewebsspezifische neurale Stammzellen und die neuen induzierten pluripotenten Stammzellen, die für autologe Therapiestrategien verfügbar wären. Daneben wurden durch die Entwicklung von innovativen Biomaterialien neue orthotope Strategien möglich, die möglicherweise eine Rekonstruktion des dopaminergen nigrostriatalen Systems erlauben. In dieser Arbeit möchten wir verschiedene Strategien der Nutzung von Stammzellen zur Therapie des Morbus Parkinson vorstellen und deren mögliche klinische Anwendung kritisch diskutieren.