Bewertung der Progression des idiopathischen Morbus Parkinson mittels [123I]-\(\beta\)-CIT-SPECT sowie mittels Beurteilung des Fortschreitens visueller Dysfunktion bei Parkinson-Patienten durch den Farnsworth-Munsell 100 Hue Test
Bewertung der Progression des idiopathischen Morbus Parkinson mittels [123I]-\(\beta\)-CIT-SPECT sowie mittels Beurteilung des Fortschreitens visueller Dysfunktion bei Parkinson-Patienten durch den Farnsworth-Munsell 100 Hue Test
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Original abstract
In dieser Studie wurde die Progression der idiopathischen Parkinson-Erkrankung bei 17 Patienten durch eine SPECT-Untersuchung mit dem Radioliganden [123I]-\(\beta\)-CIT, der an präsynaptische Dopamin-Rezeptoren bindet, beurteilt. Es konnte zwischen initialer Untersuchung und Follow-Up-Studie eine signifikante Abnahme der \(\beta\)-CIT-Bindung im Striatum beobachtet werden. Offensichtlich kann man also die Abnahme der striatalen Dopamin-Rezeptor-Dichte bei Parkinson-Patienten zu einem gewissen Grad mit der SPECT-Untersuchung mit dem Liganden \(\beta\)-CIT darstellen. Allerdings korrelierte die \(\beta\)-CIT-Bindung nicht mit dem klinischen Schweregrad der Erkrankung, der durch die Einstufung der Patienten nach der Unified Parkinson Disease Rating Scale ermittelt wurde. Außerdem wurde das Fortschreiten visueller Dysfunktion bei Parkinson-Patienten mit dem Farnsworth-Munsell 100 Hue Test beurteilt. Eine Abnahme der Farbdiskriminationsfähigkeit mit zunehmender Erkrankungsdauer konnte gezeigt werden.