Tiefe Hirnstimulation beim idiopathischen Parkinson-Syndrom
Tiefe Hirnstimulation beim idiopathischen Parkinson-Syndrom
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Original abstract
ZUSAMMENFASSUNGWir beschreiben den Ablauf eines Eingriffs zur tiefen Hirnstimulation: Die Festlegung des Zielpunktes und des chirurgischen Zugangswegs mit der Planungssoftware auf der Basis der Datensätze von Magnetresonanz- und Computertomografie, das Anbringen des stereotaktischen Rahmens für das präzise Ansteuern des Zielpunktes, das intraoperative Setting und Optimieren der Elektrodenlage während der Operation im Wachzustand, die Implantation des Impulsgebers und die postoperative Kontrolle der korrekten Elektrodenlage. Sofern chirurgische Kontraindikationen im Vorfeld ausgeschlossen wurden, sind direkte operative Risiken gering: Das Risiko einer klinisch manifesten intrazerebralen Blutung ist mit weniger als 1 % einzuschätzen, weitere Risiken wie Implantatinfektionen, postoperative Dislokationen oder technische Defekte der Implantate liegen im niedrigen einstelligen Prozentbereich.