Morbus Parkinson — Neurorehabilitation nach tiefer Hirnstimulation
Morbus Parkinson — Neurorehabilitation nach tiefer Hirnstimulation
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Original abstract
Die tiefe Hirnstimulation beim M. Parkinson ist eine hocheffektive Therapie, die sowohl die motorische Behinderung als auch die Lebensqualitat der Betroffenen deutlich verbessern kann. Auch bei effizienter tiefer Hirnstimulation konnen in der postoperativen Phase allerdings interventionsbedurftige motorische, psychiatrische und psychosoziale Probleme auftreten, die eine neurorehabilitative stationare Betreuung nach Abschluss der Akutbehandlung erforderlich machen. Aufgabe der Nachsoge ist es, verbliebene motorische Storungen zu verbessern, mogliche psychiatrische Komplikationen der postoperativen Phase zu behandeln und die Wiedereingliederung des Patienten in sein soziales Umfeld zu unterstutzen. Da in den ersten postoperativen Monaten dynamische Veranderungen des klinischen Bildes moglich sind, muss oft parallel zur rehabilitativen Behandlung eine Adjustierung der medikamentosen Therapie und der Stimulationseinstellungen erfolgen.