Therapie von Schlafstörungen
Therapie von Schlafstörungen
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Original abstract
Schlafstorungen treten bei 75 Prozent der Parkinson-Patienten auf und sind ein haufiges Thema in der ambulanten Betreuung von Parkinson-Patienten. Man sollte bei der Anamnese-Erhebung darauf bedacht sein, den Schlafpartner mit zu befragen, um sich ein moglichst klares Bild machen zu konnen. Im ubrigen beschrieb James Parkinson selbst in seiner Erstbeschreibung, dass Schlafstorungen zu der nach ihm benannten Krankheit gehoren. Trotzdem ist es nicht immer klar, ob die Schlafstorung krankheitsbedingt oder auf eine Depression, Medikamente, nachtliche Schmerzen oder eine Normvariante der typischerweise im Alter nachlassenden Schlafqualitat zuruckzufuhren ist. Die Ursache der Schlafstorungen kann mannigfaltig sein. Durch den dopaminergen Verlust kommt es zu Hypokinese mit schlechtem nachtlichen Drehen im Bett, Nykturie und eventuell medikamentos bedingten Alptraumen. Das gestorte serotonerge und noradrenerge System werden zur Depression und Schadigung des Schlafzyklus fuhren. Ahnlich wie beim RLS, (Restless legs syndrome) das Parkinson-Patienten manchmal zusatzlich haben, konnten Storungen im REM-Verhalten bei polysomnographischen Ableitungen festgestellt werden.