Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS)
Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS)
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Original abstract
Die Kardinalsymptome des Parkinsonismus Bradykinese, Rigor, Tremor und Einschrankung der posturalen Reflexe treten haufig auf und nehmen im Alter zu. Nur ein Teil aller Patienten mit Parkinsonismus leidet tatsachlich an dem idiopathischen Parkinson-Syndrom im engeren Sinne („Parkinson’s disease“ – Morbus Parkinson), das im Gegensatz zu sog. Parkinson-Plus-Syndromen in der Regel zumindest wahrend der ersten Jahre gut bis sehr gut medikamentos behandelt werden kann. Das idiopathische Parkinson-Syndrom war die erste degenerative Erkrankung des ZNS, deren grundlegende Pathophysiologie verstanden worden ist. Die Erkenntnis des Dopamindefizits im Striatum fuhrte zur Basis der medikamentosen Parkinson-Therapie, der Dopaminsubstitution durch Dopaminergika (L-Dopa als Vorstufe von Dopamin, Dopaminagonisten). Im Langzeitverlauf treten Komplikationen wie Wirkungsschwankungen von L-Dopa, Dyskinesien, vegetative und neuropsychiatrische Probleme auf, die einer spezifischen Behandlung zugefuhrt werden mussen.