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D1-D2-Rezeptor-Interaktion bei dopaminvermittelter lokomotorischer Aktivität im Tiermodell

D1-D2-Rezeptor-Interaktion bei dopaminvermittelter lokomotorischer Aktivität im Tiermodell

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Die traditionelle Ansicht bislang war, das die D2-Rezeptoren fur nahezu alle dopaminvermittelten Wirkungen verantwortlich seien. Der D1-Rezeptor galt bislang als ein Rezeptor ohne echte Funktion. Dopamin selbst stimuliert sowohl D1- als auch D2-Rezeptoren. Bereits 1983 wurde die Hypothese aufgestellt, das eine gleichzeitige D1-Stimulation notwendig sei, um D2-Effekte zu erhalten. Aus biochemischen Arbeiten wurde bekannt, das die D1-Stimulation gleichzeitig eine Erhohung des zyklischen AMP durch Stimulation der Adenylzyklase verursacht, wohingegen die D2-Stimulation auf diese Adenylzyklase keinen oder einen abschwachenden Effekt zeigt. 1985 wurde durch Arnt die Hypothese aufgestellt, das D1-Agonisten eine lokomotorische Aktivitat auslosen konnten.

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