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Synkopen – häufige und seltene Ursachen

Synkopen – häufige und seltene Ursachen

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Unklare kurze Ohnmachten sollten bis zur Klarung der Ursache als TLOC („transient loss of consciousness“) bezeichnet werden. Nur TLOC durch plotzlichen Hirnperfusionsabfall werden als Synkopen bezeichnet. Entscheidende diagnostische Hinweise liefern die gezielte Exploration der verschiedenen Phasen im Ohnmachtsablauf sowie kliniknahe Methoden wie die Bestimmung von Blutdruck/Puls im Liegen und Stehen (aktiver Stehtest) und Elektrokardiographie. Am haufigsten sind die vasovagalen Synkopen, die bei jungeren Menschen uberwiegen und zumeist harmlos ablaufen. Die neurogene orthostatische Hypotension ist Ursache fur Synkopen, die kurz nach dem Hinstellen auftreten. Sie dominiert bei alteren Personen und entsteht oft durch eine Dysautonomie im Rahmen einer neurologischen Grunderkrankung wie einem Parkinson-Syndrom oder einer autonomen Neuropathie. Bei seltenen vasovagalen Synkopenauslosern wie Schlucken oder Husten sollte nach internistischen Grunderkrankungen gefahndet werden.

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