Longitudinale Analyse des Auftretens von Polyneuropathie bei der Parkinson-Krankheit
Longitudinale Analyse des Auftretens von Polyneuropathie bei der Parkinson-Krankheit
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Original abstract
Die Parkinson-Krankheit (PK) hat als häufigste neurodegenerative Bewegungsstörung eine hohe Relevanz. In dieser Studie wurde eine Analyse der Polyneuropathie (PNP) im Rahmen der PK im longitudinalen Verlauf erstmals durchgeführt. Hierzu wurden klinische Faktoren, laborchemische und apparative Diagnostik über den Zeitraum von zwei Jahren analysiert. Die PNP verschlechterte sich in der PNP-spezifischen Einteilung in 21,95%, von den einzelnen Nerven verschlechterte sich der N. medianus sensorisch am häufigsten (57,58%). Patient*innen mit PNP schon bei der initialen Untersuchung zeigten im Verlauf häufiger eine Verschlechterung im Montreal Cognitive Assessment (MoCA). Eine stärkere Verschlechterung des N. suralis korrelierte mit schlechterem Abschneiden im MoCA und einer stärkeren Affektion im Alltag im Parkinson’s Disease Questionnaire (PDQ-39). Die Studie hebt wichtige Schwerpunkte für das klinische Monitoring sowie Charakteristika von PNP bei PK besonders betroffener Subgruppen hervor.